Charakterblatt – Klara Marck
(Privat – nur für die Spielerin / den Spieler dieser Rolle)
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(Privat – nur für die Spielerin / den Spieler dieser Rolle)
Name: Klara Marck
Alter: ca. 30–40
Beziehung zum Opfer: Ehefrau / Lebenspartnerin
Beruf: Sozialarbeiterin / Lehrerin / Therapeutin (flexibel besetzbar)
Auftreten: empathisch, gefasst, aber unter der Oberfläche brodelt es. Hält sich lange zurück, bevor sie explodiert.
Du warst Elenas Ehefrau – du hast sie geliebt, bewundert… und in letzter Zeit verdammt misstraut.
Du hast gemerkt, dass sie dir etwas verschwiegen hat.
Und kurz vor ihrem Tod hast du sie mit Lena Berger streiten sehen – mit erhobenen Stimmen.
Du hast es geahnt: Sie betrügt dich.
Und so bist du ihr nachgelaufen, am Abend vor der Tat.
Du bist Lena gefolgt. Du wolltest eine Erklärung.
Du warst in der Nähe. Du warst wütend.
Und du hast niemandem davon erzählt.
Jetzt denken alle: Du hattest ein Motiv.
Du hattest kein Alibi.
Du hattest einen Streit.
Aber du hast sie nicht getötet.
„Sie hat mir nie die Wahrheit gesagt. Nicht ganz.“
Elena war alles für dich.
Du hast ihre Karriere mitgetragen, ihre rastlose Energie bewundert – aber auch gehasst.
Sie war nie richtig bei dir, sondern immer mit dem Kopf in Skandalen, Geschichten, Bedrohungen.
Und dann kam Lena.
Du hast sie nie ganz gemocht.
Aber Elena hat von ihr geschwärmt.
Irgendwann wurde das Gefühl zur Gewissheit: Da läuft was.
Und dann hast du es gehört – den Streit.
Du warst in der Nähe, wolltest gerade zu Elena… und dann standen sie da, laut, aufgebracht, zu nah.
Du bist hinterhergegangen.
Du wolltest wissen, was das ist.
Lena ist abgebogen. Elena auch. Du warst allein. Niemand hat dich gesehen.
Später hat Elena dich angelogen: „Nur Kollegen.“
Du hast es geglaubt – oder tun wollen.
„Und dann… war sie tot.“
Die Nachricht kam wie ein Schlag.
Du hast es gespürt, bevor man es dir gesagt hat.
Du hast geweint, geschrien, geschwiegen – alles.
Aber du konntest niemandem sagen, dass du in der Nähe warst.
Denn es würde dich sofort verdächtig machen.
Jetzt ist alles zerbrochen.
Und du weißt:
Irgendjemand hier lügt.
Und du wirst nicht ruhen, bis du weißt, wer.
„Ich war joggen. Wie jeden Abend. Etwas länger, ich wollte den Kopf frei kriegen.“
Beleg / Bestätigung:
Keiner. Es war spät. Keine Zeugen. Keine Smartwatch, kein GPS.
Es ist dein Standardverhalten – also „glaubwürdig“, aber nicht nachweisbar.
Problem:
Du warst nicht joggen, sondern hast Lena verfolgt, um sie zur Rede zu stellen.
Niemand kann das bestätigen
Du hast den Streit zwischen Elena und Lena live mitbekommen.
Du bist hinter Lena hergelaufen, hast sie beobachtet.
Du hast Elena zur Rede gestellt ihr hattet einen Streit wegen der Affäre
Kurzfristig:
Halte deine Jogging-Geschichte durch, ohne zu widersprüchlich zu werden.
Beobachte Lena genau – vielleicht bricht sie zusammen, wenn du Druck machst.
Lass deine Emotionen zu – aber nicht zu früh. Du darfst explodieren, aber im richtigen Moment.